Angriffe hinter der Firewall – was tun?
„Unternehmen werden heutzutage gezielt mit Trojanern angegriffen – über Funkschnittstellen oder sogar USB-Sticks, die direkt in Firmenrechner eingesteckt werden“, sagt Matthias Gärtner vom BSI. „Angriffe hinter der Firewall“ nennt er so etwas. Unzufriedene Angestellte oder auch schlecht bezahlte studentische Mitarbeiter werden mitunter von Kriminellen bestochen, damit sie ihren Zugang zu Unternehmens-Computern ausnutzen. Doch auch unwissentlich kann es passieren, dass Angestellte Spionage-Software oder Viren in die Firma tragen – wenn sie etwa ihr privates Notebook oder eben einen USB-Stick anschließen, der bereits infiziert ist.
Was tun?
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Weiterer Fall: MP3 Spieler mit Virus ausgeliefert
Die Experten von Kaspersky haben wieder ein USB-Gerät entdeckt, dass per Standard mit einem Virus ausgeliefert wurde.
Kaspersky bekam ein Weihnachtsgeschenk zur Ansicht zugesandt – einen nagelneuen MP3-Player. Das Abspielgerät enthielt jedoch etwas mehr, als man sich wahrscheinlich gewünscht hat. Es war mit dem Wurm Worm.Win32.Fujack.aa infiziert. Die Beweislage sei eindeutig, dass der Schadcode bereits vor dem Öffnen der Box vorhanden war.
Militärdaten auf USB Stick vergessen
Sweden: In einer stockholmer Bibliothek wurde ein USB-Stick mit sicherheitsrelevanten Informationen zur Lage in Afghanistan gefunden.
Ein Mitarbeiter der Schwedischen Armee hat einen Datenträger mit geheimen Informationen an einem öffentlichen Rechner vergessen. Der Mann hatte seinen USB-Stick an einen PC in der Stockholmer Bücherei angeschlossen und dort vergessen. Das berichtet die Tageszeitung „Aftonbladet“. Auf dem Datenträger befanden sich unter anderem vertrauliche Angaben zur Sicherheitslage in Afghanistan.




