Angriffe hinter der Firewall – was tun?
„Unternehmen werden heutzutage gezielt mit Trojanern angegriffen – über Funkschnittstellen oder sogar USB-Sticks, die direkt in Firmenrechner eingesteckt werden“, sagt Matthias Gärtner vom BSI. „Angriffe hinter der Firewall“ nennt er so etwas. Unzufriedene Angestellte oder auch schlecht bezahlte studentische Mitarbeiter werden mitunter von Kriminellen bestochen, damit sie ihren Zugang zu Unternehmens-Computern ausnutzen. Doch auch unwissentlich kann es passieren, dass Angestellte Spionage-Software oder Viren in die Firma tragen – wenn sie etwa ihr privates Notebook oder eben einen USB-Stick anschließen, der bereits infiziert ist.
Was tun?
Angestellte, die private Speichersticks oder eigene Notebooks mit zur Arbeit bringen, sollten diese deshalb zuvor mit einem Virenscanner prüfen. Vor professioneller Wirtschaftsspionage müssen sich Unternehmen allerdings mit kompletten Sicherheitskonzepten und -regeln schützen.



