Endpoint Protector Appliance: Datenklau verhindern fur Windows und Mac

 

Der Sichere Umgang mit sozialen Netzwerken muss gelernt werden

März 31st, 2010 by Agent R51 (0) Datenverlust,Soziale Netzwerke

In den vergangenen Jahren haben viele Internet-Nutzer soziale Netzwerke immer mehr in ihr tägliches Leben integriert. Soziale Netzwerke werden mehr und mehr zu Plattformen auf denen Freundschaften geknüpft und gepflegt werden. Viele Nutzer von sozialen Netzwerken sind verunsichert, dass gerade hier gravierende Lücken in Punkto Datenschutz Datensicherheit bestehen.

Virenschutz.info gibt dazu Sicherheitshinweise.

Soziale Netzwerke sind bei vielen Internet-Nutzern aus dem Alltag nicht mehr weg zu denken. Viele Firmen erlauben ihren Mitarbeitern bereits, dass sie ihre Konten von Twitter, Facebook, Xing und Co auch vom Arbeitsplatz aus einsehen dürfen. Berichte darüber, dass gerade bei den immer beliebter werdenden sozialen Netzwerken sensible Daten in Gefahr sind, verunsichert viele ihrer Nutzer.

Um seine Daten vor unerlaubtem Zugriff zu schützen, sollten Nutzer von sozialen Netzwerken diese Plattformen mit einem gesundem Misstrauen nutzen. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Bestimmungen zum Datenschutz des entsprechenden sozialen Netzwerks sollten aufmerksam durch gelesen werden. Dabei sollte genau unter die Lupe genommen werden, welche Rechte der Nutzer an den von ihm eingestellten Texten, Bildern und Informationen den Betreibern einräumt.

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Datenklau: 20 Jahre Haft für US-Hacker

März 31st, 2010 by Agent R51 (0) Alle,Betrug und Spionage,Datenverlust

Im größten Fall von Kreditkartenbetrug in der Geschichte der USA ist ein 28-jähriger Hacker zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Der Fall wurde im August 2009 bekannt und wir berichteten auch damals zum Thema.

Jetzt kam es zum Urteil für die Angeklagten. 20 Jahre Haft.

Focus Online berichtet hierzu:

Albert Gonzalez hatte im September gestanden, mit Komplizen die Geheimnummern von mehr als 130 Millionen Kreditkarten gestohlen zu haben. Seit Oktober 2006 verübten sie Angriffe auf die Computernetzwerke von Dienstleistern großer US-Einzelhandelsunternehmen und Finanzinstitute, um an die Daten zu kommen.
Zusammen mit den Computer-Kriminellen in drei US-Staaten, der Ukraine und Russland machte Gonzalez mit dem Ausspionieren von Kreditkartennummern im Internet und deren Verkauf auf den Schwarzmarkt Kasse. Zum Teil gingen die Hacker auch selbst an Geldautomaten und hoben mit fremden Kartendaten erhebliche Beträge ab. Allein Gonzalez wurden 2,8 Millionen Dollar nachgewiesen, die er für eine Wohnung in Miami, ein Auto, eine Rolex-Uhr und einen teuren Ring für seine Freundin ausgab.

200 Millionen Dollar Schäden

Der Hacker-Ring soll bei Firmen, Banken und Versicherungen Schäden von fast 200 Millionen Dollar verursacht haben. Gier sei nicht sein Antrieb gewesen, sagte Gonzalez vor Gericht. Vielmehr sei „die Sache“ durch seine Unfähigkeit, die Datenjagd zu stoppen und seine Internetsucht außer Kontrolle geraten. „Ich mache niemandem außer mir selbst Vorwürfe“, sagte der Mann.

Profikiller, USB Stick, Facebook, Mafia, und alles in einer echten Story. WOW

März 17th, 2010 by Agent R51 (0) Alle,Datenverlust,Software,USB-Sicherheit


Spektakulärer kann die heutige online Realität kaum sein.

Pasquale „Scarface“ Manfredi, ein Profikiller aus der realen Welt und nicht einem Film wird von der Polizei gefasst als er auf Facebook mit Hilfe eines USB Internet Sticks postet. Wahnsinns Story.

Pasquale „Scarface“ Manfredi hat sich vermutlich zum Glück der Ermittlungsbehörden, nicht ausreichend mit den Privacy Settings seines Facebook Accounts beschäftigt 😉

Spiegel nennt es „Kriminell dumm“

Der Polizei in Süditalien ist ein gefürchteter Profikiller ins Netz gegangen. Einst tötete Pasquale „Scarface“ Manfredi einen rivalisierenden Gangsterboss mit Hilfe einer Bazooka – nun verriet er der Polizei seinen Aufenthaltsort mit einem Facebook-Posting.

Mit Kriegswaffen kannte er sich aus – mit moderner Kommunikationstechnologie offenbar nicht ganz so gut. In Kalabrien hat die Polizei den 33-jährigen Pasquale Manfredi, genannt „Scarface“, gefasst. Der Berufskiller hatte sich durch allzu soziale Aktivitäten verraten: Weil er für ein Facebook-Posting einen Internet-USB-Stick verwendete, konnten Fahnder seinen Aufenthaltsort ermitteln. In der Nacht von Sonntag auf Montag schlug ein Sondereinsatzkommando in dem Örtchen Isola Capo Rizzuto in Süditalien zu. Inwieweit Facebook und der Mobilfunkanbieter des Killers an der Verhaftung beteiligt waren, wurde nicht mitgeteilt.

In der britischen Sun gibt es zu dem Thema noch weitere spektakuläre Details.

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Datenklau bei Arcor (Vodafone) und Unitymedia, nicht nur bei der Deutschen Telekom

März 16th, 2010 by Agent R51 (0) Alle,Viren,Wirtschaftsspionage,Würmer und Trojaner

Heute wird von Capital berichtet, das auch bei Arcor (Vodafone) und Unitymedia und nicht nur der Deutschen Telekom vertrauliche Kundendaten nach außen gedrungen sind. Nach Angaben des Magazins gelangten Datensätze von tausenden Arcor-Kunden über dubiose Callcenter-Betreiber auf den Schwarzmarkt.


Datenskandal erreicht Vodafone

Nicht nur bei der Deutschen Telekom, auch beim Konkurrenten Vodafone sind vertrauliche Kundendaten nach außen gedrungen. Nach Informationen von Capital gelangten sensible Datensätze Tausender Kunden der Festnetz-Tochter Arcor über dubiose Callcenter-Betreiber auf den Schwarzmarkt. Daten-Lecks gab es auch beim Kabelnetz-Betreiber Unitymedia. Dies geht Capital zufolge aus Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft Bonn hervor.

Oberstaatsanwalt Fred Apostel bestätigte dem Magazin, dass es „Hinweise gibt, nach denen verschiedene Telekommunikations- und Kabelnetzanbieter betroffen“ seien. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um etwa 200.000 Datensätze von Telekom-Konkurrenten handelt.

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Vodafone Deutschland räumte ein, von den Strafverfolgungsbehörden schon im November 2009 über den Datenklau informiert worden zu sein. Man habe aber bislang nichts unternommen, da die Datensätze, die aus dem Jahr 2000 stammen, bisher nicht übermittelt worden seien. „Daher konnten betroffene Arcor-Kunden nicht durch Vodafone informiert werden.“

Vodafone liefert HTC Android Mobiltelefon mit Malware und Virus aus, der PCs per USB infiziert

Conficker zieht immer weitere Kreise. Wie gestern berichtet wurde, sind von Vodafone ausgelieferte HTC Android Mobiltelefone mit mit Malware (Mariposa botnet) und Conficker verseucht. Die Verbreitung des Virus und der Malware findet an allen PCs statt die per USB Kabel mit dem HTC Android Handy verbunden werden.

Gesemter Bericht hierzu ist auf dem AppModo Blog zu finden.

Die Verbreitung ist einfach zu unterbinden. USB Schnittstellen schützen und Antivirus aktualisieren.

15.000 Kontoinhaber von Datenklau bei HSBC betroffen

März 11th, 2010 by Agent R51 (0) Betrug und Spionage,Software,Wirtschaftsspionage

„Es ist heute klar, dass der Diebstahl, den ein Mitarbeiter der Informatikabteilung vor drei Jahren begangen hat, rund 15.000 aktuelle Kunden betreffen könnte, die ihre Konten in der Schweiz vor Oktober 2006 eröffnet haben.“ Nicht betroffen seien später eröffnete Konten und Kunden der HSBC außerhalb der Schweiz, da dort ein anderes Computersystem genutzt werde.


Der Datenklau scheint einen großen Finanziellen Schaden bei HSBC zu hinterlassen wie in der Schweiz bei Cash.ch und Blick.ch berichtet wird.

Die HSBC Private Bank (Suisse) musste 2009 einen Nettoneugeldabfluss von 4,1 Milliarden Franken verbuchen. Dabei haben vor allem Kunden aus Europa ihre Gelder von der Genfer Privatbank abgezogen. Der Grund: Nachdem ein ehemaliger Mitarbeiter sensitive Kundendaten Frankreich zum Kauf angeboten hat, trauen Kunden dem Institut nicht mehr.

4,1 Milliarden Franken in abgezogenen Einlagen wegen einem Datenklau. Dieser Schaden wird diesen Datenverlust sicherlich für die Top 100 der teuersten Datendiebstähle der letzten Jahre qualifizieren.

Die gesamte Story ist bei kurier.at nachzulesen.

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Staatlich gelenkte Informationsbeschaffung

Interview mit Michael Georg, Experte vom Landesamt für Verfassungsschutz.

Woran erkennt man denn einen Wirtschaftsspion?

George: An äußeren Merkmalen lässt sich leider kein Spion oder illoyaler Mitarbeiter erkennen. Das Bild von James Bond trifft leider auch nicht zu. Die sensibleren Infos finden man eher knöcheltief in der Mülltonne einer Firma als mit einem Wodka-Martini in der Hand.

Mit welchen Tricks wird gearbeitet?

George: Der Faktor Mensch wird gerne unterschätzt. Emails geraten an den falschen Empfänger, gedruckte Dokumente werden vergessen, in der Kneipe nebenan wird über die neueste Entwicklung geredet. Und es wird schon gerne einmal ein Schlüsselbund mit einem USB-Stick neben einem Messestand oder einer Firma „verloren“. Wird dieser dann aus Neugier in den firmeneigenen Rechner gesteckt, ist es häufig schon zu spät und versteckte Schadprogramme werden aktiv.

Wissen die Firmen um die Gefahr?

George: Viele unterschätzen die Gefahr. Dabei werden gerade in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten die Bandagen härter. Es gibt auch Staaten wie China und Russland, bei denen man von staatlich gelenkter Informationsbeschaffung sprechen kann.

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Wie sieht die Entwicklung aus?

George: Gerade die technische Entwicklung bereitet uns Sorgen. War es früher nur mit großen Aufwand wie etwa einem Einbruch möglich, an einen Firmencomputer zu gelangen, ist dies heute durch die Nutzung von sogenannten Trojanern, die beispielsweise im Anhang einer Email versteckt sind, mühelos und aus sicherer Entfernung möglich. Das heißt, der Ganove liegt möglicherweise irgendwo am Strand mit einem Schirmchengetränk und Laptop und führt von dort aus seine Angriffe durch.

Wie groß ist denn der Schaden?

George: Firmen wissen oft gar nicht, dass sie Opfer eines Angriffes sind. Im Einzelfall kann der Schaden gleich mehrere Millionen Euro hoch sein.

Welche Branchen sind betroffen?

George: Branchen, die sich durch Ideenreichtum, Innovation, Wissensvorsprung und schnelles Umsetzen von Ideen in Lösungen auszeichen. Gerade Bayern als Standort zahlreicher Unternehmen der Spitzentechnologie und Forschungseinrichtungen von Weltklasse weckt naturgemäß Begehrlichkeiten Dritter.

Trifft es nur große Firmen?

George: In neun von zehn Fällen sind klein- und mittelständische Unternehmen von Angriffen betroffen. Allerdings haben sie entgegen der Konzerne nur selten einen eigenen Sicherheitsbereich, der für den Schutz von Know-how-how zuständig ist. Das wissen die anderen.

Wie helfen Sie?

George: Vom Beratungsgespräch über Veranstaltung in Unternehmen bis hin zur Verdachtsfallbearbeitung. Da wir keine Strafverfolgungsbehörde sondern ein Nachrichtendienst sind, können wir auf Wunsch Vertraulichkeit garantieren. Interview: Thomas Faulhaber

Quelle Augsburger Allgemeine Zeitung