Neue Qualifikation: Datenschutz. Junge Auszubildende für Datenschutz zu sensibilisieren ist der richtige Weg
Wie verschlüsselt man einen USB-Stick und damit Daten? Mit dieser und anderen Fragen befassen sich Berufsschule bei der Weiterbildung zum Thema Datenschutz. Dieser und im besonderen Datensicherheit – beides gewinnt in einer immer technischer und digitalisierteren Zeit immer mehr an Bedeutung.
Wir sind der Meinung, das es der beste Weg ist in Deutschland junge Menschen die sich in der Ausbildung oder im Studium befinden für das Thema Datenschutz zu sensibilisieren.
Nicht nur im privaten, sondern vor allem im Bereich der Unternehmen und Betriebe. Mit dem Ziel, kaufmännischen Auszubildenden mit mittlerem Schulabschluss eine Erstqualifizierung im Bereich Datenschutz und Datensicherheit zu ermöglichen, vereinbarten das Staatliche Berufliche Schulzentrum an der Monheimer Strasse in Neuburg und die IHK für München und Oberbayern, Bildungszentrum Ingolstadt, eine enge Zusammenarbeit. Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages durch Oberstudiendirektor Fritz Füssl von der staatlichen Berufsschule sowie Dieter Krause, Leiter des Bildungszentrums Ingolstadt am gestrigen Montag, fiel der offizielle Startschuss für diese nur für die Berufsgruppe der Bürokaufleute vorgesehene Weiterbildungsmaßnahme.
Sowohl Fritz Füssl als auch Dieter Krause unterstrichen dabei nachhaltig die Notwendigkeit der Bildungsmaßnahme, die eine moderne Informationsgesellschaft mehr und mehr abverlange.Die Möglichkeit einer solchen Qualifikation besteht nur für und Schüler der Berufsschule Neuburg. Mit der Teilnahme von 33 Auszubildenden fällt die Zahl der Interessenten überraschend höher aus, als die Verantwortlichen zunächst angenommen hatten.
Der im Zeitraum von Mai bis Juli des Jahres stattfindende Lehrgang umfasst 50 Unterrichtsstunden, wobei davon 20 von der Handwerkskammer und die verbleibenden 30 Stunden von der Berufsschule durchgeführt werden.
Abschlussprüfung wird bei der IHK gemacht
Den Teilnehmern werden wesentliche Kenntnisse aus den Bereichen Datenschutz und Datensicherheit nach den Richtlinien des Datenschutzbeauftragten vermittelt. Nach der von der IHK durchgeführter Abschlussprüfung als zusätzliche berufsbezogene Qualifikation erhalten die Schüler ein Zertifikat als Nachweis ihrer erfolgreichen Teilnahme. Die Lerninhalte der Datensicherheit beziehen sich auf die Sicherung der Daten, auf das Verfahren als solches, die Image-Software sowie die Wiederherstellung von Daten und das Festplattenmanagement.
Quelle: Augsburger Allgemeine


