Endpoint Protector Appliance: Datenklau verhindern fur Windows und Mac

 

Softwarediebstahl per externer Festplatte bei US Notenbank

Fehlende Sicherheitsvorkehrungen bei der Verwendung von mobilen Speichergeräten wurden der US-Notenbank Federal Reserve Bank zum Verhängnis. Der chinesische Hacker Bo Zhang hat eine 10 Millionen Dollar teure Software zur Überwachung von Regierungs- und Behördenzahlungen per externer Festplatte entwendet. Als Motiv gab er an, die Finanzsoftware für private Zwecke nutzen zu wollen. Mittlerweile wurde er gegen eine 200.000 Dollar-Kaution aus der Haft entlassen.

In letzter Zeit waren die USA wiederholt Ziel von chinesischen und russischen Cyberkriminellen geworden. Dennoch stuft das FBI Zhangs Fall nicht als Spionageangriff sondern lediglich als “gewöhnlichen” Diebstahl ein.

Die österreichische Tageszeitung Wirtschaftsblatt berichtete über den Softwarediebstahl: http://www.wirtschaftsblatt.at/home/schwerpunkt/itnews/TechNews/programmierer-stahl-software-der-us-notenbank-504555/index.do?_vl_pos=r.1.NT

Lösung für Schnittstellensicherheit verhindert Hackerangriffe durch Teensy Boards

Teensy Boards sind ein beliebtes Hilfsmittel für Hacker. Sie werden als Maus oder Tastatur erkannt, imitieren diese Eingabegeräte und platzieren Schadsoftware auf dem jeweiligen Rechner. Kürzlich kam mit dem Teensy++ 2.0 ein neues Produkt dieser Familie auf den Markt.

Der Mikrocontroller wird per USB Kabel an einen gewöhnlichen USB Port angeschlossen. CoSoSys, Hersteller von Sicherheitslösungen für Computerschnittstellen, bietet mit dem Endpoint Protector 4 ein Produkt an, welches Teensy Boards (Teensy 2.0 und Teensy++ 2.0) als eigene Geräteklasse identifiziert. Das erlaubt eine gezielte Steuerung der Verwendung von Teensy Boards, wie aus einem Newsletter von CoSoSys hervorgeht

USB Sticks in schweizer Firmen werden nur selten vor Missbrauch geschützt

Nur gerade 4 von 10 schweizer Unternehmen haben eine Sicherheitslösung zum Schutz der firmeneigenen USB Sticks im Einsatz. Obwohl das Thema Sicherheit in der Schweiz traditionell einen hohen Stellenwert besitzt bleibt also noch Verbesserungspotenzial. Dies geht aus einer Studie von Kingston und Ponemon Research hervor.

Zum Umgang mit mobilen Speichergeräten in ihren Firmen wurden fast 3000 in der IT Branche tätige Personen aus mehreren europäischen Ländern befragt. Richtlinien, die den Gebrauch von USB Sticks regeln, fehlen häufig. So besteht die Gefahr, dass sensible Daten durch Diebstahl oder Verlust von Datenträgern an Unberechtigte gelangen. Klassenbester bei der Studie war Deutschland mit einem Anteil geschützter Geräte von gut 60%. Doch nicht überall sind Technologien wie die Verschlüsselung von Daten auf mobilen Speichergeräten so weit verbreitet: In Grossbritannien, Frankreich und Polen liegt die Quote bei lediglich 15% bis 27%.

Das schweizer Onlineportal “Inside-IT” berichtete über das Thema:

http://www.inside-it.ch/articles/27575

Ausführlicher Testbericht zur Endpoint Protector 4 Appliance A20

Dezember 23rd, 2011 by Dutchman (0) Risikofaktor Mitarbeiter,Software,USB-Sicherheit

Auf Administrator.de wurde ein ausführlicher Testbericht zur Endpoint Protector 4 Appliance A20 veröffentlicht. Die kleine “out-of-the-Box” Hardware-Lösung zum Schnittstellenschutz (z.B. USB, Firewire, CD/DVD) von CoSoSys schneidet dabei äusserst gut ab.

Der Testbericht kann unter folgendem Link nachgelesen werden:

http://www.administrator.de/index.php?content=177769

Auch die ARD berichtet über Spionage-Software

Die ARD berichtete gestern in den “Tagesthemen” unter dem Titel “Deutsche Spionage-Software für Diktatoren” über die Spionage-Software aus Deutschland. (siehe Blog-Eintrag vom 5. Dezember: Spionage-Software: Installation per gefälschtem iTunes Update)

 

Das Video zum Beitrag finden Sie hier.

 

Spionage-Software: Installation per gefälschtem iTunes Update

Eine deutsche Firma mit Sitz in München bietet “Einbruch-Software” für Regierungsbehörden an. Die Software kann unter Anderem per gefälschtem iTunes-Update auf die Rechner von verdächtigen Personen geladen werden. So sollen Probleme bei der Überwachung umgangen werden, die beispielsweise durch verschlüsselte Kommunikation über das Internet entstehen. Wie schon beim Staatstrojaner ist auch hier nicht ganz klar, inwiefern solche Methoden gesetzeskonform sind. Die Hersteller der Spionage-Software verweisen darauf, sich an britisches Recht zu halten.

Es wird auch darüber informiert, wie die Software am besten auf dem Rechner eines Verdächtigten platziert wird. Der einfachste Weg führt über die USB-Schnittstellen des Rechners und ist äusserst einfach: Es genügt, einen USB-Stick mit der entsprechenden Software darauf an einem USB-Port anzuschliessen. Auch ohne Anmeldung am entsprechenden Rechner kann die Software darauf platziert werden.

Apple hat mittlerweile auf die Sicherheitslücke bei i Tunes reagiert und ein Update herausgegeben (iTunes Version 10.5.1). Damit soll es nicht mehr möglich sein, gefälschte Updates per “Man in the Middle”-Methoden anzubieten.

Spiegel Online berichtete über dieses Thema.

USB Stick rangiert unter Top-7 der IT-Sicherheitslücken

Mittelstanddirekt berichtet über die sieben grössten Risiken für Unternehmen beim Umgang mit IT. Zuoberst auf der Liste: der USB Stick.

Daten können schnell und in grossen Mengen vom Server auf den Stick gezogen werden. Gehackte Sticks (z.B. Trojaner, Keylogger) richten grosse Schäden an, die nicht nur teuer werden können sondern auch am Image kratzen.

“Schutz bietet ein so genanntes Antileak-Programm: Es kann jeden Zugriff auf den Server blocken bzw. kontrollieren. Die Software kann USB-Ports sperren – ebenso das Ausdrucken bestimmter Excel-Dateien oder das Brennen von Daten auf CDs.” (Quelle: Mittelstanddirekt)

Hier gehts zum Artikel.

Wirtschaftsspionage in Deutschland schon lange ein Thema

Quelle: http://www.gulli.comQuelle Bild: http://www.gulli.com

Was der US-Geheimdienst letzte Woche veröffentlicht hat, wurde beim deutschen Verfassungsschutz schon vor über einem Jahr festgestellt:
Unternehmen sind zunehmenden Bedrohungen aus dem Cyberspace ausgesetzt.

Anlässlich der Vorstellung des verfassungsschutzberichts 2009 im Juni 2010 teilte der damalige Innenminister Thomas de Maizière die Absicht mit, das Thema Wirtschaftsspionage künftig besonders intensiv zu behandeln. Wie letzte Woche die Amerikaner, vermutete man auch in Deutschland den Ursprung der Gefahren hauptsächlich in Russland und China. Spionage werde in diesen Ländern von Nachrichtendiensten besonders intensiv betrieben.De Maizière forderte besonders die Chefetagen der deutschen Unternehmen zu mehr Sorgfalt beim Datenschutz auf:

„Informationsschutz … muss Chefsache sein für deutsche Wirtschaftsunternehmen.“ – Thomas de Maizière

 

Im Zusammenhang mit dem Trojaner Stuxnet hat der deutsche Verfassungsschutz 2010 auf die besonderen Gefahren von Computer Schnittstellen (insbesondere USB) hingewiesen.

Hier finden Sie den Artikel der “Wirtschafts Woche” vom 22. Juni 2010.
Die Verfassungsschutzberichte der letzten Jahre lesen Sie hier.


Duqu: Staatlicher Angriff auf die Industrie

Mit Duqu ist ein Trojaner entdeckt worden, der zum einen ein Spion ist, zum andern via USB Port Zielrechner befällt und während der Laufzeit Code nachladen kann.

Experten von Searchsecurity.de bestätigen zum einen die Code-Verwandtschaft mit Stuxnet und zum anderen den Auftrag: Industriespionage.
Link zur Quelle: Artikel Searchsecurity.de http://www.searchsecurity.de/index.cfm?pid=4597&pk=336201&print=true&printtype=article

Noch pikanter ist die Duqu Warnung vom BSI. Dort wird dem Trojaner eine Staatliche Herkunft zur Industriespionage bestätigt.
Mehr zum Thema: http://staseve.wordpress.com/2011/10/24/bsi-ruft-zu-wachsamkeit-auf-auch-duqu-ist-ein-staatsdiener
Oder beim Nachrichten Sender n-tv: “BSI ruft zu Wachsamkeit auf Auch Duqu ist ein Staatsdiener” http://www.n-tv.de/technik/Auch-Duqu-ist-ein-Staatsdiener-article4600531.html

Schutz vor Trojanern (und dem Bundestrojaner): So bleibt der Computer sicher

Die vergangen Tage ist das Thema in aller Munde. Jeder Berichtet von dem Bundestrojaner der vermutlich schon seit längerem von Behörden, und bestimmt nicht nur Deutschen, eingesetzt wird.
Die Süddeutsche Zeitung gibt folgende Info zum Schutz vor Trojaner, auch dem Bundestrojaner der auch per USB einen PC infizieren kann.

Eine staatliche Überwachungssoftware – der sogenannte Staatstrojaner – sorgt für Aufregung. Doch was ist ein Trojaner eigentlich und wie kann man seinen Computer vor einer solchen Schadsoftware sicher schützen?

Der in die Schlagzeilen geratene «Trojaner» ist eine Spionagesoftware, die ähnlich funktioniert wie Schadprogramme, die von Kriminellen zum Ausspähen etwa von persönlichen Bankdaten genutzt werden. Eigentlich Trojanisches Pferd genannt, schleust sich eine solche Schadsoftware unbemerkt in fremde Rechner ein, liest Daten aus und kann im Prinzip die Kontrolle des ganzen Computers übernehmen.

«Man sollte deshalb keine Programme installieren, die nicht aus vertrauenswürdigen Quellen kommen», rät Martin Mink vom Center Center for Advanced Security Research Darmstadt (CASED). Auf Windows-Rechnern sei zudem eine Antiviren-Software Pflicht, die Trojaner oftmals schon vor oder bei der Installation erkennen könne.

Vordergründig hätten Trojaner meist eine nützliche Funktion, seien zum Beispiel ein Bildschirmschoner oder ein Spiel, erklärt Mink. Im Hintergrund könnten sie aber Schadsoftware ausführen oder nachinstallieren, eben wie das namens gebende Trojanische Pferd, in dessen Innerem griechische Soldaten der Sage nach in die Stadt Troja gelangten.

Angreifern ist es so möglich, sensible Daten wie Benutzernamen oder Kennwörter, Tastatureingaben, Chats oder Gespräche mitzuschneiden, den Rechner fernzusteuern, Werbung einzublenden oder auch sicherheitsrelevante Programme zu deaktivieren.

Wohlgemerkt waren es die Trojaner selbst, die das riesige Holzpferd nach einem vorgetäuschten Abzug der Griechen in die Stadt holten – aus purer Neugier. Ähnlich funktionieren PC-Trojaner heute noch. «Insbesondere, wenn es um Raubkopien geht, kann es gut sein, dass sie manipuliert sind», sagte Mink, der in der Security Engineering Group der TU Darmstadt arbeitet. «Damit werden Nutzer geködert.»

Die Verbreitungswege von Trojanern sind vielfältig. Die Gefahr lauert nicht nur bei Tauschbörsen oder Direktdownloads, auch Programme in E-Mail-Anhängen oder auf Datenträgern wie USB-Sticks können infiziert sein. Selbst beim Surfen können manipulierte Webseiten dem Rechner Schadsoftware unterschieben – Drive-by-Download heißt das im Fachjargon. «Das müssen keine Schmuddelseiten sein», sagt Mink. «Es gibt schon Beispiele von bekannten Seiten, die infiziert worden sind, zum Beispiel über Werbebanner.»

Bei Suchmaschinen wie Google werden potenziell gefährliche Seiten oft schon markiert. In den neuesten Versionen warnen auch Browser wie Firefox oder der Explorer den Nutzer, wenn dieser gefährliche Adressen ansteuern möchte. Martin Mink empfiehlt zudem die Installation der Erweiterung NoScript. «Die verhindert, dass eine Webseite aktive Inhalte ausführen kann.»

Ob nicht vielleicht schon längst ein Trojaner samt Schadsoftware sein Unwesen auf dem PC treibt, ist nicht leicht festzustellen. «In den meisten Fällen merkt man das einfach nicht», sagt Mink. Von Zeit zu Zeit könne man sein System aber von einer Notfall-CD booten, wie sie Computerzeitschriften oft beiliegen. Unter einem anderen Betriebssystem wie Linux ließen sich dann oft gleich mehrere Antiviren-Programme ausführen. «Damit kann man schon viel entdecken.»

Es gibt aber durchaus ungewöhnliche Systemaktivitäten, die für eine Infektion sprechen können. «Es kann auffallen, wenn sich plötzlich Webseiten oder Browserfenster öffnen», erklärt der Experte. Auch wenn der Rechner plötzlich langsamer läuft oder der Prozessor immer stark ausgelastet ist, lohnt sich ein Scan mit einer Boot-CD.

Eine Garantie, dass die verschiedenen Antivirenprogramme den Trojaner oder die jeweilige Schadsoftware sicher entfernen können, gibt es nicht. «Bei manchen geht es besser, bei manchen weniger gut», sagt Mink. «Wenn man nicht sicher ist, ob die Schadsoftware ganz entfernt ist, ist es am besten, das ganze System neu zu installieren.»

Quelle: Sueddeutsche.de