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Softwarediebstahl per externer Festplatte bei US Notenbank

Fehlende Sicherheitsvorkehrungen bei der Verwendung von mobilen Speichergeräten wurden der US-Notenbank Federal Reserve Bank zum Verhängnis. Der chinesische Hacker Bo Zhang hat eine 10 Millionen Dollar teure Software zur Überwachung von Regierungs- und Behördenzahlungen per externer Festplatte entwendet. Als Motiv gab er an, die Finanzsoftware für private Zwecke nutzen zu wollen. Mittlerweile wurde er gegen eine 200.000 Dollar-Kaution aus der Haft entlassen.

In letzter Zeit waren die USA wiederholt Ziel von chinesischen und russischen Cyberkriminellen geworden. Dennoch stuft das FBI Zhangs Fall nicht als Spionageangriff sondern lediglich als „gewöhnlichen“ Diebstahl ein.

Die österreichische Tageszeitung Wirtschaftsblatt berichtete über den Softwarediebstahl: http://www.wirtschaftsblatt.at/home/schwerpunkt/itnews/TechNews/programmierer-stahl-software-der-us-notenbank-504555/index.do?_vl_pos=r.1.NT

Datendieb von Credit Suisse zu 2 Jahren auf Bewährung verurteilt

Gestern wurde ein ehemaliger Mitarbeiter der schweizer Grossbank Credit Suisse (CS) wegen Datendiebstahls verurteilt. Inwiefern er den Kriterien entspricht, die im gestrigen Beitrag genannt wurden, ist unklar. Der Prozess fand unter Aussluss der Öffentlichkeit statt und nähere Angaben zum Verurteilten hält das Gericht unter Verschluss. Das Strafmass fiel mit 2 Jahren auf Bewährung gering aus, denn für Gesetzesverstösse wie „qualifizierter wirtschaftlicher Nachrichtendienst,  Geldwäscherei, Verletzung des Geschäftsgeheimnisses und Verletzung des Bankgeheimnisses“ können bis zu 20 Jahre Haft anfallen.

Während seiner Zeit bei der CS sammelte der „Datendieb“ Informationen von 1500 bis 2500 deutschen Kunden, deren Vermögen sich auf 1,8 bis 2 Milliarden Schweizer Franken beliefen. Zusätzlich missbrauchte er den Zugriff auf Geschäftsstrategien der Grossbank. Hauptverantwortlicher war jedoch ein entfernter österreichischer Bekannter des CS-Mitarbeiters. Dieser bekam zufällig Einblick in die Datensammlung, erkannte deren Potenzial und verkaufte Sie für 2,5 Millionen Euro an das Bundesland Nordrhein-Westfalen. Der Anteil des ehemaligen Bänkers fiel mit 320’000 Euro verhältnismässig bescheiden aus.

Der österreichische Drahtzieher wurde vor über einem Jahr verhaftet und beging nach kurzer Zeit in Haft Selbstmord.

Den Artikel der schweizer Tageszeitung „Der Bund“ zu diesem Thema finden Sie hier.

Datenklau: 20 Jahre Haft für US-Hacker

März 31st, 2010 by Agent R51 (0) Alle,Betrug und Spionage,Datenverlust

Im größten Fall von Kreditkartenbetrug in der Geschichte der USA ist ein 28-jähriger Hacker zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Der Fall wurde im August 2009 bekannt und wir berichteten auch damals zum Thema.

Jetzt kam es zum Urteil für die Angeklagten. 20 Jahre Haft.

Focus Online berichtet hierzu:

Albert Gonzalez hatte im September gestanden, mit Komplizen die Geheimnummern von mehr als 130 Millionen Kreditkarten gestohlen zu haben. Seit Oktober 2006 verübten sie Angriffe auf die Computernetzwerke von Dienstleistern großer US-Einzelhandelsunternehmen und Finanzinstitute, um an die Daten zu kommen.
Zusammen mit den Computer-Kriminellen in drei US-Staaten, der Ukraine und Russland machte Gonzalez mit dem Ausspionieren von Kreditkartennummern im Internet und deren Verkauf auf den Schwarzmarkt Kasse. Zum Teil gingen die Hacker auch selbst an Geldautomaten und hoben mit fremden Kartendaten erhebliche Beträge ab. Allein Gonzalez wurden 2,8 Millionen Dollar nachgewiesen, die er für eine Wohnung in Miami, ein Auto, eine Rolex-Uhr und einen teuren Ring für seine Freundin ausgab.

200 Millionen Dollar Schäden

Der Hacker-Ring soll bei Firmen, Banken und Versicherungen Schäden von fast 200 Millionen Dollar verursacht haben. Gier sei nicht sein Antrieb gewesen, sagte Gonzalez vor Gericht. Vielmehr sei „die Sache“ durch seine Unfähigkeit, die Datenjagd zu stoppen und seine Internetsucht außer Kontrolle geraten. „Ich mache niemandem außer mir selbst Vorwürfe“, sagte der Mann.

Steuersünder-CD: Kein Datenklau bei Credit Suisse

Ist die ganze Geschichte die seit Wochen in den Medien ist gar nicht echt. Existiert die CD mit der Liste von 2.500 deutschen Steuersündern gar nicht?
Nach einem Bericht in den Salzburger Nachrichten dementiere die Credit Suisse das diese CD existiert.

Die Schweizer Großbank Credit Suisse ist nach ihren Informationen nicht von dem Diebstahl von Daten über deutsche Steuersünder betroffen. Die Bank wisse nicht, ob es eine CD mit solchen Daten gebe, sagte der Finanzchef von Credit Suisse, Renato Fassbind. Sein Institut habe auch keine Informationen, dass es von dem Vorfall betroffen sei.

Das Dementi ist aber auch nichts unerwartetes, denn nach einem Gerichtsurteil von vergangener Woche, wurden einem Steuerflüchtling der dem vorherigen Skandal der Liechtensteiner Bank LGT Treuhand zum Opfer viel Schadensersatz in Höhe von 7,3 Millionen Euro zugesprochen wie das Handeslblatt berichtet.

Der Trend zeigt eindeutig das Datenverluste immer teurer werden.

Artikel in den Salzburger Nachrichten.

FBI verhaftet GOLDMAN SACHS Softwarefachmann wegen Insider Datendiebstahl

Goldman Sachs hat Risiken meistens unter Kontrolle. Doch anscheinend nicht das Risiko von Insider Datenklau.

Die US-Bundespolizei hat einem Zeitungsbericht zufolge einen ehemaligen Angestellten der Investmentbank Goldman Sachs verhaftet. Der Mann soll, als er das Unternehmen verließ, Spezialsoftware mitgenommen haben, die beim Wertpapierhandel zum Einsatz kommt.

Die Gesamte Story gibt es bei Spiegel online hier.


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