Stuxnet ist viel gefährlicher als Conficker! Achtung
Stuxnet konnte sich durch Ausnutzung der LNK-Schwachstelle in der Windows Shell und durch Verbreitung über infizierte USB-Sticks auch Zugang zu Rechnern verschaffen, die nicht mit dem Internet verbunden waren. Ziel des Schädlings war offensichtlich Industriespionage. Martin Dombrowski, Ethical Hacker und System Engineer beim Security-Distributor entrada, beschäftigt sich seit dem ersten Erscheinen des Rootkits Stuxnet mit dem neuen Windows-Link-Exploit. Im Interview verrät er, was die neue Sicherheitslücke so gefährlich macht und wie sich Unternehmen davor schützen können.
Wie können sich Unternehmen denn vor dem Link-Exploit schützen?
Ein wichtiger erster Schritt ist natürlich ein aktueller Virenscanner. Immer mehr AV-Produkte schlagen inzwischen auf die Stuxnet-Treiber an. Aber nachdem immer wieder neue Varianten des Exploits auftauchen, wird der Malware mit patternbasierten Filtern allein nicht beizukommen sein. Die Security-Abteilungen sollten daher mehr denn je darauf achten, den Einsatz von USB-Sticks streng zu reglementieren. Am besten wäre es, den Einsatz unternehmensfremder Sticks für den Moment komplett zu untersagen.
Unternehmen, die auf USB-Sticks nicht verzichten können, sollten sich mittelfristig überlegen, eine dedizierte USB-Port-Security-Lösung zu implementieren, die bei virenverseuchten Sticks automatisch Alarm schlägt. Auch beim Surfen im Internet sollten die User im Moment besonders vorsichtig sein. Der Link-Exploit kann ja über die Dateifreigabe auch über das Web ausgenutzt werden. Am besten also nur auf hundertprozentig vertrauenswürdige Seiten gehen – und selbst da bleibt bis zum Patch ein Restrisiko.
Das gesamte Interview mit Martin Dombrowski finden Sie hier.
Quelle: SearchNetworking.de
Vodafone liefert HTC Android Mobiltelefon mit Malware und Virus aus, der PCs per USB infiziert
Conficker zieht immer weitere Kreise. Wie gestern berichtet wurde, sind von Vodafone ausgelieferte HTC Android Mobiltelefone mit mit Malware (Mariposa botnet) und Conficker verseucht. Die Verbreitung des Virus und der Malware findet an allen PCs statt die per USB Kabel mit dem HTC Android Handy verbunden werden.
Gesemter Bericht hierzu ist auf dem AppModo Blog zu finden.
Die Verbreitung ist einfach zu unterbinden. USB Schnittstellen schützen und Antivirus aktualisieren.
Conficker Wurm und Nachahmer treibt weiter ihr Unwesen
Seit nunmehr einem Jahr ist Conficker für Windows PCs eine Bedrohung und es geht immer weiter. Erst gestern warnte ESET vor einer weiteren Gefahr in diesem Bezug.
Die Sicherheitsexperten von ‘ESET’ warnen vor einer momentan kursierenden Spam-Welle im Zusammenhang mit einem angeblichen Patch gegen den Conficker-Wurm. Identifiziert wird der Trojaner als Win32/Kryptik.clu.
In der verschickten elektronischen Post, die vorgeblich von Microsoft stammen soll, ist die Rede von einer neuen Ausbreitung des Conficker-Wurms. Eine ausführbare Datei, die sich im Anhang dieser besagten E-Mails befindet, soll den Rechner auf eine Infektion überprüfen und zugleich das System bereinigen können.
Hier ist der ganze Bericht dazu.
Conficker schädigt britisches Polizei-Netzwerk

Manchester/Marlow (pte/03.02.2010/13:50) – Der bekannte Wurm Conficker hat erneut bei einem prominenten Opfer zugeschlagen. Der Schädling hat Computer der Greater Manchester Police (GMP) befallen. Diese wurden daraufhin vom Zentralrechner der britischen Behörden, dem Police National Computer (PNC), getrennt, um einer weiteren Ausbreitung vorzubeugen, berichtet die BBC. Damit zeigt sich, dass Conficker immer noch eine Gefahr bleibt.
IT-Sicherheit: Sicher ist nur die nächste Attacke
Am 26. Oktober meldete das Schweizer Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), dass sich professionelle Hacker mittels einer speziellen Software Zugang zum Computernetz verschafft hätten, um gezielt Informationen zu beschaffen. Jetzt führt die Bundesanwaltschaft ein gerichtspolizeiliches Ermittlungsverfahren wegen Verdachts auf unbefugtes Eindringen in ein Datenverarbeitungssystem und verbotenen Nachrichtendienst.

Im Schweizer Bilanz Magazin schildert dieser interessante und umfangreich recherchierte Artikel die IT Sicherheitsrisiken denen Behörden, Dienste und Privatunternehmen durch Betrug und Spionage, den
Risikofaktor Mitarbeiter und weitere Faktoren ausgesetzt sind.
Artikel lohnt sich
Windows 7: Autorun gibt Würmern keine Chance
Microsoft wird wegen Würmern wie Conficker und anderen die USB Autorun Funktion im neuen Windows 7 abschalten.
Mehr dazu bei heise.de
Um seine Windows XP und Vista PCs for dieser Gefahr schon heute zu schützen hilft Software wie Secure it Easy oder Endpoint Protector.
Conficker/Downadup breitet sich noch immer weiter aus
BSI meldet heute das der Computerwurm Conficker weiterhin aktiv ist und sich unter anderem Dank USB Sticks weiter ausbreitet. Die neueste Variante des Wurms lädt erstmals auch zusätzlichen Schadcode nach.
Das Risiko im Themenbereich “Bedrohungen und Gefahren” im ersten Quartal 2009 wurde vom Nationalen IT-Lagezentrum aufgrund der Ausbreitung des Conficker-Wurms als hoch eingestuft. “Die Conficker-Autoren haben die Schadsoftware weiterentwickelt.
Mehr dazu in der Mitteilung des BSI hier im Netz.


