Endpoint Protector Appliance: Datenklau verhindern fur Windows und Mac

 

Spionage-Software: Installation per gefälschtem iTunes Update

Eine deutsche Firma mit Sitz in München bietet “Einbruch-Software” für Regierungsbehörden an. Die Software kann unter Anderem per gefälschtem iTunes-Update auf die Rechner von verdächtigen Personen geladen werden. So sollen Probleme bei der Überwachung umgangen werden, die beispielsweise durch verschlüsselte Kommunikation über das Internet entstehen. Wie schon beim Staatstrojaner ist auch hier nicht ganz klar, inwiefern solche Methoden gesetzeskonform sind. Die Hersteller der Spionage-Software verweisen darauf, sich an britisches Recht zu halten.

Es wird auch darüber informiert, wie die Software am besten auf dem Rechner eines Verdächtigten platziert wird. Der einfachste Weg führt über die USB-Schnittstellen des Rechners und ist äusserst einfach: Es genügt, einen USB-Stick mit der entsprechenden Software darauf an einem USB-Port anzuschliessen. Auch ohne Anmeldung am entsprechenden Rechner kann die Software darauf platziert werden.

Apple hat mittlerweile auf die Sicherheitslücke bei i Tunes reagiert und ein Update herausgegeben (iTunes Version 10.5.1). Damit soll es nicht mehr möglich sein, gefälschte Updates per “Man in the Middle”-Methoden anzubieten.

Spiegel Online berichtete über dieses Thema.

Malware: Neue Strategien zur Bekämpfung gefragt

Lebhafte Diskussionen haben die Verbreitung (USB Port) der Trojaner Duqu und Stuxnet begleitet. Doch die Ratschläge der Experten beziehen sich fast ausschliesslich auf schon bestehende Gefahren. Es bleibt die Frage: Wie kann man sich vorbeugend vor Cyber-Kriminalität schützen?

Um mit den zweifelsohne gezielt vorgehenden Malware Entwicklern Schritt zu halten sind neue Strategien gefragt. Denn bei Duqu und Co. geht es nicht einfach um eine Handvoll gehackter Privatcomputer sondern um Trojaner, die ganze Konzerne und Behörden ruinieren können. Folglich ist es auch nicht ausreichend, nachwirkend die Sicherheitsrichtlinien zu verschärfen, die sich als unzureichend herausgestellt haben. Entsprechende Sicherheitslösungen sind verfügbar. Sie müssen nur am richtigen Ort eingesetzt werden.

SearchSecurity.de hat dem Thema einen Artikel gewidmet, den Sie hier finden.

Industriespionage kostet jedes Jahr hunderte Milliarden

Quelle: Office of the National Counterintelligence Executive

Eine Studie des Office of the National Counterintelligence Executive (ONCIX) im Auftrag des US Kongresses beschäftigte sich von 2009 bis 2011 mit Industriespionage in den USA. Die Gründe seien vor allem in Russland und China anzusiedeln. Öffentlich bekanntgewordene Hackerangriffe wie die Attacke auf Google im Jahr 2010 stellen wohl nur die Spitze des Eisbergs dar. Allgemein nehmen die Bedrohungen mit der wachsenden Nutzung des Cyberspace stetig zu. Einem Mitarbeiter mit den nötigen Zugangsrechten ist es ein Leichtes, unbemerkt riesige Datenmengen in kürzester Zeit auf CDs, USB Sticks und Co. zu kopieren. Für vergleichbare Handlungen waren früher grosse Mengen Papier nötig. Mangelhafte Sorgfalt der verantwortlichen Manager erleichtern Angriffe von Innen oftmals.

Die Schäden genau zu beziffern ist äusserst heikel. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) geht in seiner Schätzung von Verlusten bis zu 71 Milliarden Dollar und von 30.000 bis 70.000 verlorenen Arbeitsplätzen pro Jahr aus.

In den USA liegt ein Gesetzesentwurf vor, der von Hackerangriffen betroffene Unternehmen zur Bekanntmachung verpflichtet. Ein vergleichbares Gesetz in Deutschland zwingt seit einigen Jahren Firmen bei Datenpannen ab einer bestimmten Schadensgrösse zu ganzseitigen Publikationen in bundesweit erscheinenden Tageszeitungen.

Den Spegel-Artikel “Amerikas Spionageabwehr warnt vor Attacken aus dem Cyberspace” finden Sie hier: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,795749,00.html

Unter http://www.ncix.gov/publications/reports/fecie_all/index.html finden Sie den englischen Artikel des Office of the National Counterintelligence Executive zum Thema.

 

KPMG Studie zur Wirtschaftskriminalität – Vertrauen kann für Unternehmen teuer werden, die sich nicht genug vor USB Sticks und Wirtschaftsspionage schützen

Eine Neue Studie von Emnid und KPMG zur Wirtschaftskriminalität bestätigt und warnt Unternehmen davor Opfer von Wirtschaftskriminalität zu werden. Unternehmen schützen sich nicht ausreichend gegen Datendiebstahl was die erschreckende Zahl von 37 Prozent betroffener Unternehmen über einen drei Jahreszeitraum belegt.

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Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Jedes dritte Unternehmen ist in jüngster Vergangenheit Opfer von Wirtschaftskriminalität geworden – Tendenz wohl steigend. Nie war Datenklau so einfach wie heute.

Es ist eine gewaltige Zahl: 37 Prozent der Unternehmen in Deutschland waren einer neuen Studie zufolge in den vergangenen drei Jahren Opfer von Wirtschaftskriminalität.

Und mehr als zwei Drittel der Befragten (67 Prozent) gehen davon aus, dass das Ausmaß wirtschaftskrimineller Handlungen weiter zunehmen wird. Das zeigt eine Umfrage unter 300 Unternehmen (davon knapp die Hälfte aus dem Mittelstand), die das Emnid-Institut im Auftrag der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG durchgeführt hat.

“Trotz dieser alarmierenden Ergebnisse unterschätzen vor allem mittelständische Unternehmen noch immer die Gefahr, Opfer von Wirtschaftskriminalität zu werden”, sagte dazu Frank Hülsberg, Leiter des Bereichs Forensic bei KPMG.

Jedes zweite wiege sich in trügerischer Sicherheit: 56 Prozent seien der Meinung, ihr Betrieb sei weniger anfällig für Wirtschaftskriminalität als ein Großunternehmen. Drei von vier mittelständischen Unternehmen (76 Prozent) glaubten, ihre Präventionsmaßnahmen seien ausreichend. Nur ein gutes Drittel der mittelständischen Betriebe gab der Studie zufolge an, über Schutzkonzepte für vertrauliche Unterlagen zu verfügen. Die Aufdeckung von Wirtschaftskriminalität sei in fast jedem zweiten Fall “Kommissar Zufall” zu verdanken.

“Inhaber- oder familiengeführte Unternehmen setzen bei ihren Mitarbeitern auf das Vertrauensprinzip. Doch damit machen sie sich auch angreifbar, denn die Erfahrung zeigt, dass grundlegende Kontrollmechanismen wie die Funktionstrennung und das Vieraugenprinzip oft vernachlässigt werden”, sagte Hülsberg.

Der Umfrage zufolge ist für 69 Prozent der mittelständischen Unternehmen die Gelegenheit zum Vertrauensmissbrauch die wichtigste Ursache für wirtschaftskriminelle Taten.

Den gesamten Artikel finden Sie hier in der Süddeutschen Zeitung.

Auch Industriespezifische Nachrichten berichten zum Thema da auch z.B. im deutschen Maschinenbau viele Unternehmen sich in falscher Sicherheit fühlen. Weite Hintergründe zur Studie gibt es auch hier in MaschinenMarkt nachzulesen.

IT-Sicherheit: Sicher ist nur die nächste Attacke

Am 26.  Oktober meldete das Schweizer Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), dass sich professionelle Hacker mittels einer speziellen Software Zugang zum Computernetz verschafft hätten, um gezielt Informationen zu beschaffen. Jetzt führt die Bundesanwaltschaft ein gerichtspolizeiliches Ermittlungsverfahren wegen Verdachts auf unbefugtes Eindringen in ein Datenverarbeitungssystem und verbotenen Nachrichtendienst.

Im Schweizer Bilanz Magazin schildert dieser interessante und umfangreich recherchierte Artikel die IT Sicherheitsrisiken denen Behörden, Dienste und Privatunternehmen durch Betrug und Spionage, den
Risikofaktor Mitarbeiter und weitere Faktoren ausgesetzt sind.

Artikel lohnt sich ;-)

Mit „My Endpoint Protector“ startet CoSoSys den weltweit ersten Service für individuell verfügbare und kostengünstige Endpunktsicherheit

CoSoSys veröffentlicht die weltweit erste Software as a Service (SaaS)-Lösung zum Schutz vor Informationsmissbrauch, Datenverlusten und Datendiebstahl unter dem Namen My Endpoint Protector. My Endpoint Protector basiert auf dem Modell des „Cloud Computing“ und wird als innovativer Service über das Internet angeboten.

My Endpoint Protector Cloud Computing Image

Organisationen kleiner und mittlerer Größe haben zum einen oft ein geringes IT- Budget und sehen sich zum anderen derzeit verstärkt Risiken wie Datenverlust und Datendiebstahl ausgesetzt. Gerade Mitarbeiter, die um ihre Zukunft bangen, sind besonders anfällig für die Preisgabe von Firmeninterna bis hin zum vorsätzlichen Kopieren vertraulicher Kundendatenbanken. Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor der nicht ausreichenden Absicherung von Schnittstellen und Speichermedien im aktuell erschienenen Lagebericht zur IT-Sicherheit 2009.

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69 % der befragten IT-Profis gaben an unerlaubt Daten auf USB Sticks zu kopieren

Etwa 69 Prozent der 967 befragten IT-Profis gaben an, dass sie vertrauliche Firmendaten auf USB-Sticks kopiert hatten, auch wenn es gegen die Regeln war.
Manche verloren sogar USB-Sticks auf denen vertrauliche Unternehmensdaten gespeichert waren, und meldeten den Verlust auch nicht sofort.

Dies ergab eine Studie des Ponemon Institute die am Mittwoch den 10 Juni 2009 erschien. Mehr zu der Studie hier bei PC World.

Ein weiterer Beweis dafür wie rücksichtslos mit vertraulichen und wertvollen Firmendaten umgegangen wird, wenn keine Richtlinien zum Gebrauch von USB Sticks wie z.B. mit Endpoint Protector im Unternehmen umgesetzt werden.

IT-Sicherheit darf auch zu Krisenzeiten nicht vernachlässigt werden

Mai 21st, 2009 by Agent R51 (0) Alle,Software,USB-Sicherheit,Wirtschaftsspionage

IT Sicherheit darf auch in Kriesenzeiten nicht dem Rotstift zum Opfer Fallen

Das beherrschende Thema ist zurzeit die weltweite Wirtschaftskrise mit ihren Auswirkungen. Als Reaktion kürzen Firmen ihre Budgets, doch der Bereich IT-Sicherheit sollte eine Sonderrolle in den Planungen einnehmen.

Die IT ist in vielen Unternehmen ein maßgeblicher Kostenfaktor, daher müssen auch CIOs immer häufiger den Rotstift schwingen. Im Bereich IT-Security ist das gerade in Krisenzeiten für Unternehmen gefährlich – vielleicht sogar fahrlässig.

Das ganze Gastkommentar gibt es bei Dow Jones Deutschland hier.