Endpoint Protector Appliance: Datenklau verhindern fur Windows und Mac

 

Iran Bestätigt: Stuxnet-Wurm befällt Rechner in iranischem AKW

Die Nachrichtenwelle zum Thema Stuxnet nimmt nicht ab.

Jetzt bestätigt sogar der Iran selber, das Computer in deren AKW von dem Virus befallen sind, wie der Spiegel berichtet.

Mitarbeiter in sensiblen Bereichen sollten am besten keine gefundenen USB Sticks einfach so an einem ungeschützten PC einstecken.

Der sogenannte Stuxnet-Wurm findet sich iranischen Angaben zufolge auch auf Rechnern im Atomkraftwerk Buschehr. Irans Führung betrachtet die Schadsoftware als feindliche Angriffswaffe, Zehntausende Rechner in dem Land sind befallen. Wer steckt dahinter?

Erstmals bekannten iranische Behördenvertreter damit öffentlich, dass der Stuxnet-Wurm tatsächlich Rechnersysteme im eigenen Land befallen hat. Seit Tagen wird darüber spekuliert, ob das ungewöhnlich aufwendig entwickelte Stück Schadsoftware eine Waffe im Cyber-Krieg der USA oder eines anderen westlichen Landes gegen Iran ist. Im Juli wurde seine Existenz erstmals öffentlich gemeldet. Weißrussische PC-Experten hatten den Wurm entdeckt, der sich über USB-Sticks verbreitete und sogar in Windows-Systemen einnisten konnte, die mit allen aktuellen Patches abgesichert waren. Die USB-Verbreitung hat aus Sicht der Virenschreiber einen entscheidenden Vorteil: So können auch Systeme befallen werden, die gar keine Verbindung mit dem Internet haben. Zuerst war die Rede von Industriespionage, dann wurde schnell klar, dass die Schadsoftware die Steuerungssysteme von Industrieanlagen infiziert.

Unsere Empfehlung von USB-Sicherheit.com ist es alle PCs ob privat, in Unternehmen oder Konzernen abzusichern. Im Umgang mit USB Sticks dar nichts mehr dem Zufall überlassen werden.

Zum Schutz von PCs empfehlen wir die folgenden 4 Schritte.

Am besten schützen Sie Ihre PCs mit den folgenden vier Schritten vor Stuxnet.

  1. Auto-Run Funktion für alle Tragbaren Datenspeicher Deaktivieren. Am besten mit AutoRun Disable. AutoRun Disable ist kostenlos und hier unter Download.com verfügbar.
  2. USB Schnittstellen und alle anderen Schnittstellen am PC sperren. Am besten mit einer Endpoint Protector Lösung zur Schnittstellensicherheit. Hier gibt es Lösungen für Privatanwender wie Secure it Easy oder My Endpoint Protector. My Endpoint Protector ist auch kostenlos für Privatpersonen nutzbar.
  3. AntiViren Software auf dem neuesten Stand halten.
  4. Windows Update durchführen

Mit diesen vier Schritten sind Firmen PCs oder private PCs vor einer Stuxnet Infektion sicher.

Der digitale Erstschlag ist erfolgt. Stuxnet soll angeblich Atomanlagen im Iran gegolten haben

Die Nachrichten zum Thema Stuxnet nehmen immer spannendere Ausmaße an.

Heute berichtet die FAZ und viele weitere Medien das Stuxnet von Geheimdiensten entwickelt wurde um dann per USB Schnittstellen und über USB Sticks ausbreiten soll. Anscheinend war dieser Angriff erfolgreich.

Wer der Angreifer war ist nicht klar. CIA, Mossad, etc. es könnte jeder Geheimdienst mit genug Malware-Entwicklungs-Ressourcen und einem nationalen Interesse hinter dem Angriff stecken. Ein Teenager Hacker der sich mit Kreditkarten und Onlinebetrug beschäftigt war es bestimmt nicht.

Nachdem der Angriff auf die Iranischen Atomkraftwerk PCs vermutlich erfolgreich war stell sich die Frage nach dem nächsten Schlag im digitalen Krieg. Mal sehen wie viele Ingenieur der Iranischen Atomanlagen ueber Facebook, Twitter oder LinkedIn angegriffen werden können.

Die besten Artiken zum Thema finden sich in der FAZ oder dem Spiegel.

Die Durchschlagskraft des Stuxnet Angriffes, der für die Verbreitung dieses spezifischen Trojaners genutzt wurde, jedoch war aufsehenerregend. Sie zeigte sich, wenn ein Nutzer einen infizierten USB-Stick in einen Computer steckte, auch wenn dieser mit den bisher üblichen, vom Hersteller verordneten Sicherheitsmaßnahmen gegen einen Angriff über die USB-Schnittstelle geschützt wurde. Es genügt, den USB-Stick einfach nur einzustecken, und die Schadsoftware wird auf dem Computer – ganz ohne Zutun des Benutzers – heimlich installiert. Und das nicht nur, wie sonst bei Trojanern vielfach üblich, auf einer bestimmten Windows-Version. LNK funktionierte einfach überall, vom uralten Windows 2000 bis zu den allerneuesten, als relativ sicher angesehenen Versionen Windows Vista Plus und Windows 7.

Microsoft veröffentlicht Patch gegen Gezielte Trojaner-Angriffe die von USB Sticks ausgehen

Hier gibt es den wichtigen Sicherheits-Patch von Microsoft.

Und für mehr Sicherheit an der USB Schnittstelle empfehlen wir gleich noch Endpoint Protector.

Ein USB-Stick genügte: Durch eine Windows-Schwachstelle konnten Angreifer hochspezialisierte Siemens-Prozessleitsysteme attackieren, die zum Beispiel in der Nahrungsmittel- und Chemieindustrie genutzt werden. Nun hat Microsoft ein Gegenmittel entwickelt, das am Montag verteilt werden soll.

Berlin – Es war ein Spionage-Trojaner der besonderen Art: Das kleine Schadprogramm suchte sich seine Ziele genau aus und konzentrierte sich auf sogenannte SCADA-Prozessleitsysteme (“Supervisory Control and Data Acquisition”) von Siemens. Diese kommen beide der Steuerung technischer Abläufe zum Einsatz, zum Beispiel bei der Trinkwasserversorgung, der Telekommunikation oder in der Nahrungsmittel- und Chemieindustrie.

Ein eingesteckter USB-Stick genügte, um den Eindringling ins System zu lotsen. Das Windows-Betriebssystem versucht dann automatisch, die Icons der Link-Dateien auf dem Datenträger zu lesen – und ließ sich während dieser Zeit wegen einer Sicherheitslücke austricksen. Betroffen waren alle Versionen des Betriebssystems, von XP bis Windows 7: Sobald das kleine Symbol angezeigt wurde, ließ sich Schadcode ausführen. Dieser installierte ein sogenanntes Rootkit tief im System, das für klassische Virenscanner unsichtbar war.

Rund zwei Wochen lang schien gegen den Schädling kein Kraut gewachsen, doch nun hat Microsoft einen Patch gegen den Eindringling entwickelt. Er soll nach Angaben von Microsoft-Manager Christopher Budd am Montagabend deutscher Zeit mit einem außerplanmäßigen Update verteilt werden.

Die Trojanerattacke auf die SCADA-Systeme betraf im Prinzip bisher nur eine geringe Anzahl von Rechnern. Und doch hatte sie Experten alarmiert. Das liegt an der potentiell großen Wirkung, sollte tatsächlich ein Computersystem lahmgelegt werden. Attacken auf sogenannte kritische Infrastrukturen, also zum Beispiel in der Wasser- und Energieversorgung, werden seit Jahren diskutiert und gehören zum Szenario von Cyber-Konflikten.

Der aktuell aufgetauchte Trojaner legt nahe, dass es sich nicht um akademische Debatten handelt, sondern dass hoch spezialisierte Angreifer, wo auch immer sie sitzen mögen, sich durchaus für Ziele der kritischen Infrastruktur interessieren. Die aktuelle Attacke mag also erst der Anfang sein. Außerdem kann der USB-Trick von anderen Angreifern natürlich auch zum Einbruch in private Rechner genutzt werden. Im Internet sind außerdem bereits Varianten des Schädlings aufgetaucht, bei denen zur Weiterverbreitung noch nicht einmal mehr ein USB-Speicher nötig ist. Ein präpariertes Office-Dokument genügt.

Quelle: Spiegel Online